Sonntag, 20. November 2011

40. Tag

Auch wenn ich Gefahr laufe, mich zu wiederholen, aber auch der heutige Eintrag dreht sich vor allem um eins: das Essen. Tatsächlich ist es hier günstiger, Essen zu gehen, als selber zu kochen.

Nachdem wir zunächst meinen auf den Leib geschneiderten Mantel abgeholt hatten (vorausschauend wie die Chinesen sind, hatten sie an den entscheidenden Stellen noch ein wenig Luft gelassen), konnte es losgehen. Wir setzten uns also in die Metro und fuhren zum Japaner (in China. Der zudem nur von Chinesen betrieben wurde. Aber gut, man soll hier ja nicht alles auf die Goldwaage legen). Tepanjaki - kein einzelnes Gericht, sondern ein all-you-can-eat-and-drink stand auf dem Speiseplan. Vom marinierten Rinderfilet über Sushi bis zur flambierten Banane (von der Größe der Flamme hätte es auch ein flambiertes Gnu sein können) war alles dabei. Auch dabei war aber dann noch chinesisches Bier, chinesischer spanischer Wein (er schmeckte in der Tat so, wie er sich anhört) und Sake. Ich weiß also nicht mehr genau, ob der unruhige Magen nun durch die mit Käse überbackene Muschel oder den lauwarmen Reisschnaps verursacht ist.

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