Und wieder ist alles anders. Die Menschen, die Stadt, das Wetter. Keine 30 Grad mehr, dafür weniger Gehupe und Gestank.
Nachdem Burkhard uns vom Flughafen abgeholt und zu seiner Wohnung gebracht hatte, ging es, nach einem kleinen Nickerchen (in dem Fall lässt sich wohl eher von Koma sprechen - die Beinfreiheit im Flugzeug war echt begrenzt und der Kichererbsensalat um halb vier morgens zum Frühstück hat die Sache nicht gerade angenehmer gemacht. Nicht nur für mich) zum Essen.
Essen mit Stäbchen. Das ist, als würde man einen Computer nur mit der Maus bedienen. Es geht - das aber nicht wirklich gut. Man ist halt an die Tastatur gewöhnt oder in diesem Fall an ein Messer.
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten und einem mittelschweren Krampf in der rechten Hand lief es dann einigermaßen. Zumindest fand der ein oder andere Bissen seinen Weg - es ist halt ein bisschen so wie beim Mikado.
Man hofft und hofft und hofft - es bewegt sich nichts - und dann, ganz zuletzt, liegt die Nudel dann doch wieder in der Soße.

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