Samstag, 29. Oktober 2011

Tag 19

Das Taj Mahal. Von weitem sieht es tatsächlich so postkartenmäßig aus. Fast schon wie eine überdimensionale Fototapete, ist sie mit Sicherheit eins der imposantesten, wenn nicht DAS imposanteste und schönste Bauwerk, das wir in Indien gesehen haben. Da hat sich das frühe Aufstehen genauso gelohnt, wie der übertrieben hohe Eintritt. Wer allerdings meint, man wäre um 6 Uhr morgens alleine am bekanntesten Wahrzeichen Indiens, der irrt. Mindestens eine halbe Stunde Wartezeit und fünf Souvenir schwenkende Inder (pro Tourist) erwarten den Frühaufsteher.

Nach einem weiteren Fort am Nachmittag (kein Guide, keine Führung - mittlerweile sieht das eine eh aus wie das andere, und aus welcher Sedimentschicht das edle Mauerwerk stammt, ob mit oder ohne Kuhdung gezimmert, kann auf Dauer ja doch keiner behalten - selbst, wenn man ernsthaft wollte).

Danach haben wir - nicht ohne eine gewisse Wehmut - unseren Fahrer fahren lassen, also alleine. Ab heute geht es denn mit dem Zug weiter, Richtung Varanasi. Ankunft 4 Uhr 50. Bei der jetztigen Verspätung (Herr Grube wäre neidisch) ist allerdings mit einer ordentlichen Zeit von 8 Uhr zu rechnen. Also bis morgen, dann aus Varanasi.

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