Samstag, 15. Oktober 2011

Fünfter Tag

Heute führte unsere Reise weiter Richtung Westen, nach Bikaner. Dabei haben wir wieder den ganzen morgen im Auto verbracht. Um unseren Fahrer zu entlasten, haben wir uns zur Abwechslung einmal selbst hinters Steuer geschwungen. Während Eva ohne Probleme den Linksverkehr meisterte, dauerte es bei Julian keine halbe Minute und das Auto hatte einen Steinschlag und wäre beinahe auf einen Lkw aufgefahren. Jeder tut was er kann. In diesem Fall wollte der Fahrer dann doch recht schnell wieder ans Steuer. Die Entspannung hielt sich bei ihm damit in Grenzen.

Nach der Fahrt sind wir dann in den Rattentempel gefahren, der wohl recht sehenswert sein sollte. Während wir uns also auf hölzerne und marmorne, aber auf jeden Fall kitschige Rattenskulpturen einstellten, sah und vor allem roch die Realität ganz anders: Ratten, aber in echt und zahlreich. Begleitet vom luftigen Pendant, der Taube. Neben der Kuh gilt den Indern die Ratte als heiliger Tier - wahrscheinlich, weil sich der Kuh in dieser Form kein Tempel bauen ließ. Kühe dürfen übrigens überall frei herumlaufen und dürfen dabei nicht gedrängt werden. Neben den Schlaglöchern ein elementarer Faktor bei der
Geschwindigkeit und allgemeinen Fahrzeit.

Nach dem kurzen Trip in den Schrein der Kanaltölpel ging es zur staatlichen Kamelfarm. Ein Höhepunkt des heutigen Tages. Dem Kamelfachmann sei
gesagt, dass es sich um genau vier Arten handelte, die vor allem durch verschiedene Städtenamen und durch ihre Milchleistung unterschieden werden.

Zum Abschluss des heutigen Tages werden wir noch auf eine Kirmes gehen, die im Vorfeld der Lichterfestes - Diwali - stattfindet. Bis morgen und alles Gute!

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