Freitag, 28. Oktober 2011

Tag 18

Heute stand die letzte Etappe mit dem Auto an. 300 Kilometer nach Agra. 6 Stunden. Danach werden wir unseren Weg mit dem Zug fortsetzen. Auf dem Weg haben wir halt gemacht, um eine echte kulturelle Leistung der Inder zu bewundern - indische Süßigkeiten. Diese bestehen im Grunde aus Zucker oder Fett, oft auch beidem (zumindest soviel, dass die Hände nach dem Genuss kleben UND glänzen). Eine wahre Wucht sind die Teile, die aus eingekochter Milch bestehen. Dabei wird die Milch solange gekocht und mit Zucker angedickt, bis der Löffel stecken bleibt. Kein Vergleich zum deutschen Weihnachtsgebäck, aber konditortechnisch haben die Inder da bei mir echt Punkte machen können - bei Eva weniger.

Ansonsten lief die Fahrt recht normal ab. Ein Büffel hier, ein Affe da und auf der Mittelspur der Autobahn die schlafende Kuh oder ein Fahrradfahrer.

Während "Agra" den meisten wohl nicht viel sagen wird, wird es der Name eines Gebäudes in der Stadt umso mehr tun: das Taj Mahal. Gebaut für eine verstorbene Frau (wohlgemerkt: für die zweite Frau - tja, nicht jeder der zuerst kommt, mahlt zuerst), ist es das Gebäude, dass für jeden Indienurlauber zum Reiseplan gehört. Das weiß wohl auch der Portier, denn der Eintrittspreis für den Touristen beträgt mehr als das 37-fache dessen, was ein Inder zahlt (20 Rupien). Egal. Dafür stehen wir morgen früh um 5 auf, nur um dann um 6 da zu sein und ein Foto zu schießen, zurückzufahren und dann noch eine Stunde zu warten, ehe es Frühstück gibt. Hauptsache Foto.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen