Pushkar. Keine Stadt wie jede andere. Pushkar ist quasi das, was Mekka fuer die Muslime, Rom fuer die Christen und Jerusalem fuer die Juden bedeutet: eine Offenbarung, ein heiliger Ort oder zumindest ein schoener. Obwohl letzteres nicht unbedingt auf Pushkar zutrifft (auch hier wird der Muell verbrannt, der Hund verkrueppelt und der Bettler ist nicht weniger unaufdringlich), ist die Stadt sehr schoen gelegen. Eingerahmt von einer gruenen Huegelkette, sammeln sich die Haeuser um einen See, der das Zentrum darstellt. Neben dem Zentrum der Stadt ist er halbtags noch das Zentrum des Hinduismus (zumindest das, was Brahma betrifft) und darum ringsherum voller Tempel, den sogenannten Ghats (diese bieten den Glaeubigen die Gelegenheit ein wenig in der trueben Suppe zu schwimmen).
Es sei dazu erlautert, dass in dieser sakralen Badeanstalt auch viele ihre letzte Ruhe suchen. Natuerlich nach dem Krematorium, sonst waer's dort relativ schnell relativ voll. Im Uebrigen hat hier auch Mahatma Ghandi seine letzte Ruhestaette (wenn man diese bei dem regen Andrang ueberhaupt finden kann oder dazu kommt).
Nach der Stadtexkursion haben wir uns dann ein Moped ausgeliehen und sind durch den indischen Strassentumult - und auch das ist ein Euphemismus - gebraust. Wichtigste Regel: du hast immer Vorfahrt, solange du die eindrucksvollere Hupe hast und das Groessenverhaeltnis zum Kontrahenten nicht allzu ungesund wird. Alles in allem eine recht relative Sache, wenn man nicht Moped faehrt. Hier wird schnell klar an welchem Ende der Nahrungskette man verkehrstechnisch steht und zwar unzweifelhaft absolut.
Heute Abend haben wir dann die Bekanntschaft mit dem Hotelbesitzer gemacht. Dieser ist neben seiner Rolle als Lokalpolitiker auch noch Landwirt und im Blumengeschaeft taetig und nicht zuletzt ist er eben auch Hotelbesitzer. Nach seinem ersten Joint erzaehlte er uns ueber die Vorzuege des indischen Sozialsystems, dass solange grossartig ist, solange man maennlich ist, eine Vorliebe fuer Whisky hat und sich den Spass am besten nicht erarbeiten muss, da man per Kaste dort hineingeboren wird. Naja, Glueck hat man eben - oder eben nicht.
Es sei dazu erlautert, dass in dieser sakralen Badeanstalt auch viele ihre letzte Ruhe suchen. Natuerlich nach dem Krematorium, sonst waer's dort relativ schnell relativ voll. Im Uebrigen hat hier auch Mahatma Ghandi seine letzte Ruhestaette (wenn man diese bei dem regen Andrang ueberhaupt finden kann oder dazu kommt).
Nach der Stadtexkursion haben wir uns dann ein Moped ausgeliehen und sind durch den indischen Strassentumult - und auch das ist ein Euphemismus - gebraust. Wichtigste Regel: du hast immer Vorfahrt, solange du die eindrucksvollere Hupe hast und das Groessenverhaeltnis zum Kontrahenten nicht allzu ungesund wird. Alles in allem eine recht relative Sache, wenn man nicht Moped faehrt. Hier wird schnell klar an welchem Ende der Nahrungskette man verkehrstechnisch steht und zwar unzweifelhaft absolut.
Heute Abend haben wir dann die Bekanntschaft mit dem Hotelbesitzer gemacht. Dieser ist neben seiner Rolle als Lokalpolitiker auch noch Landwirt und im Blumengeschaeft taetig und nicht zuletzt ist er eben auch Hotelbesitzer. Nach seinem ersten Joint erzaehlte er uns ueber die Vorzuege des indischen Sozialsystems, dass solange grossartig ist, solange man maennlich ist, eine Vorliebe fuer Whisky hat und sich den Spass am besten nicht erarbeiten muss, da man per Kaste dort hineingeboren wird. Naja, Glueck hat man eben - oder eben nicht.




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